Donnerstag, 25. Mai 2017

Tilt-Women Nr. 2

Den Stoff für dieses Tilt habe ich beim Late-Night-Shopping bei Jippel gekauft. Dieses Event ist immer total schön. Abends ganz entspannt bei einem Glas Sekt mit lauter anderen nähverrückten Damen durch den Stoffladen streifen... Allerdings musste ich dann feststellen, dass ich von dem Stoff mit den Segelbooten zu wenig gekauft hatte.

Also fix auch unten eine Teilung eingebaut und zusammen mit dem Kombistoff reichte es dann.


Den Seitenstreifen habe ich quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Das ist bei diesem Schnitt überhaupt kein Problem und spart Stoff.


Die Kordeln sind Fake, zur Raffung habe ich innen im Tunnelzug ein breites Gummiband eingenäht. 


Das Tilt-Women ist ratzfatz genäht und...


... zusammen mit meiner neuen Tasche perfekt für einen Tag am Strand.



Verlinkt bei: RUMS
Stoffe und Kordel vom Kleid: von Jippel
Schnittmuster: Tilt-Damen von Kleiner Polli-Klecks

Donnerstag, 18. Mai 2017

Der Sommer kann kommen...

... denn ich habe bereits zwei neue Sommerkleider. Eines davon zeige ich Euch heute:


Tilt-Damen von Kleiner Polli-Klecks kann als Shirt, Tunika, Kleid oder Maxi-Kleid – mit Rundhals, Kapuze oder V-Ausschnitt – mit Gürtel, Gummiband, Tunnelzug oder Kordel – als Basic oder mit Teilung – gerade oder rund genäht werden.


Dies hier ist die 'Vokuhila-Version' mit Rundhals und Teilung als Kleid.


Den Stoff habe ich vor fast 4 Jahren bei Stoff und Stil in Sonderburg aus der Restekiste mitgenommen. Nun hat er endlich seine Verwendung gefunden.


Verlinkt bei: RUMS

Stoff: aus der Restekiste von 
Stoff und Stil
Schnittmuster: Tilt-Damen von Kleiner Polli-Klecks

Donnerstag, 4. Mai 2017

Eine Tasche für mich

Neulich erzählte ich bei einer Geburtstagsfeier, dass ich die Sachen, die ich täglich mit zur Arbeit nehme (Wasserflasche, was zu essen...) immer in einem Jutebeutel transportiere.

Meine Freundin war darüber ganz 'erschrocken', Und Recht hat sie. Eigentlich wollte ich mir dafür schon lange mal eine schöne Tasche nähen, aber irgendwas anderes 'wichtigeres' kam immer dazwischen.

Da kam die neue Nähmaschine wie gerufen. Lange habe ich auf sie gewartet. Und als sie endlich da war, stand sie sage und schreibe zwei Wochen hier rum, ohne dass ich es geschafft hätte sie auszuprobieren. Ich hatte es lediglich geschafft, die Gebrauchsanleitung zu lesen.

Glücklicherweise hatte der Männe Verständnis für mein Dilemma (neue Nähmaschine - aber keine Zeit zum Nähen) und ich durfte sie mit in unseren Osterurlaub nach Föhr nehmen.

Dort fand ich dann tatsächlich ab und zu Zeit. Aber die ersten Nähte waren erstmal Frust. Irgendetwas stimmte nicht... Da aber bekanntlich der Fehler meist eher vor der Maschine sitzt, gab ich nicht auf. Und siehe da, nach einer Nacht drüber schlafen und dank eines YouTube-Videos, stellte sich heraus, dass ich den Unterfaden falsch eingefädelt hatte.

Nun konnte es losgehen.


Als Schnittmuster habe ich mir 'Packsein' von Farbenmix ausgesucht. Die Dateien zum letztjährigen Adventskalender hatte ich mir zum Glück immer gespeichert. Ich bin aber im Dezember letzten Jahres nicht dazu gekommen mitzunähen.


Bereits zu Hause hatte ich alles fein säuberlich zugeschnitten. Dachte ich zumindest. Auf Föhr musste ich dann feststellen, dass ich ein Teil statt 4 mal nur 2 mal zugeschnitten hatte. Ersatzstoff hatte ich natürlich nicht mit und auch den benötigten D-Ring hatte ich nicht eingepackt. Zum Glück konnte ich auf Föhr den Laden Marink ausfindig machen. Der führt neben Deko, Bastelsachen und vielem mehr auch Stoffe. Was wäre ich nur ohne Handy und Google...

Dort wurde dann der Stoff mit den Segelbooten und statt des D-Ringes ein Gurtversteller (den ich dann als D-Ring umfunktioniert habe) gekauft und noch zwei kleine Deko-Teile für den Lütten, der den Shopping-Trip seiner näh- und stoffsüchtigen Mutter geduldig ertragen hat.


Ich habe ganz begeistert festgestellt, dass meine neue Nähmaschine sogar Segelboote nähen kann. Das passt perfekt zu dieser Tasche.

Innen gibt es eine kleine, zweigeteilte Innentasche und ein Band mit Karabiner, damit sich die Schlüssel schnell finden lassen. Nächstes Mal werde ich für die Innentasche noch einen Verschluss anbringen. Hier habe ich sie einfach ohne Verschluss eingenäht, aber wenn dort etwas größeres, schwereres drin ist, klappt sie immer so auf.


Inspiriert von der Tasche im Ebook habe ich auch einen Anker appliziert und ein bißchen mit Kordel betüddelt.


Der obere Teil der Außentasche besteht aus einem Jeanscoupon vom Stoffmarkt, der untere Teil, der Boden, der Träger und die Applikation sind aus alten Jeans des Männes zugeschnitten.

Und auch eine Gesäß-Tasche hat noch ihre Verwendung gefunden.


Für den geplanten Zweck ist die Tasche wahrscheinlich fast ein wenig zu groß. Sie wird aber natürlich erstmal dafür verwendet, bis ich irgendwann dazu komme eine kleinere Tasche zu nähen.

Für einen kleinen Trip an den Strand ist sie aber bestimmt super und neulich hat sie mich und den Lütten schon mit ins Krankenhaus begleitet, um die letzten Kleinigkeiten wie Kulturtasche und Hausschuhe zu transportieren.




Verlinkt bei: RUMS und TT - Taschen und Täschchen

Stoff: Jeans-Coupon vom Stoffmarkt, alte Jeans, Baumwollsoff mit Segelschiffen von Marink in Oldsum aus Föhr, Bauwollstoff mit Steuerrädern von Patchwork & Quilting in Husum, gestreifte  Kordel vom Lieblingsstoffladen vor Ort Jippel, blaue Kordel- und Kordelstopper von Jajasio
Applikationsdatei: nach einem Freebook von Lillesol und Pelle
Schnittmuster:  Packsein aus dem Adventskalender 2016 von Farbenmix

Genäht mit meiner neuen Pfaff Expression 4.2 vom Nähpark


Donnerstag, 2. März 2017

Alle guten Dinge sind drei...

... daher hier nun meine dritte Lady Tasja, die während des Probenähens entstanden ist.

Dieses Mal wieder in der Kleidversion mit überlappendem Kragen.


Die Passe aus Jersey habe ich mit dem Sommersweat des Kleides gedoppelt, damit Kleid und Passe ungefähr die gleich Stärke haben. In dem Kragen ist noch eine Lage Thinsulate eingearbeitet, damit er einen schönen Stand hat.


Und auch hierzu gab es wieder eine passende Leggings.

Verlinkt bei: RUMS

Schnittmuster:  Lady Tasja von  mialuna, Leggings -  Frau Rieke von Schnittreif
Stoff: Sommersweat von Strandguträuber, Jersey und Kordel vom Lieblingsstoffladen vor Ort JippelBündchen von Stoff und StilSnapPap-Details: Datei von Coelner Liebe




Donnerstag, 23. Februar 2017

Lady Tasja statt Lady Bella

Diese Stoffe hatte ich ursprünglich für eine Lady Bella gekauft. Geworden ist es nun statt dessen eine Lady Tasja. Zumindest die Schnitterstellerin ist gleich geblieben, denn beide Schnitte sind von mialuna.


Fotograf war dieses Mal der Minimann - mit dem Fernauslöser. Wir hatten soooo einen Spaß. "Mama, du musst dich so rum drehen. Mama, jetzt mal ganz umdrehen...".

Mit dem Fernauslöser muss ich mich allerdings nochmal näher beschäftigen, er funktioniert nur, wenn er gerade Lust hat...


Diese Lady Tasja habe ich mit der überlappenden Kapuze genäht.


Zum ersten Mal habe ich hier mein Label aus Flexfolie geplottet und auf SnapPap gepresst. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. 


Das Schnittmuster bekommt ihr seit dem 22.02. bei mialuna und seit heute ist auch die Nähanleitung als Video online.


Verlinkt bei: RUMS
Schnittmuster:  Lady Tasja von  mialuna
Stoff: Sweat (petrol und bunt) und Kordel vom Liebligsstoffladen vor Ort Jippel
senffarbenes Bündchen von Lillestoff
SnapPap-Details: Datei von Coelner Liebe


Donnerstag, 9. Februar 2017

RUMS mit Lady Tasja

Ich freue mich total, dass ich endlich mal wieder Zeit finde, etwas für mich zu nähen. Deshalb sind bei dem aktuellen Probenähen für mialuna gleich drei Lady Tasjas für mich entstanden. Eine davon zeige ich Euch heute.

Hier in der Kleidversion mit Wickelkragen.


Und weil ich schon mal dabei war, habe ich gleich ein komplettes Outfit mit Leggings und Stulpen genäht. 


Der blaue Steppstoff ist von Lillestoff und eigentlich wollte ich mir den von meinem gewonnenen Gutschein kaufen. Aber als ich endlich soweit war, war er bei Lillestoff leider ausverkauft. Ich habe ihn dann zum Glück noch in einem Dawanda-Shop gefunden. 


Der senffarbene Jersey und das Bündchen - ebenfalls von Lillestoff - passen farblich genau zueinander. 

Für die Bilder habe ich mir die Jungs für einen Waldspaziergang geschnappt und der Große hat die Fotos dann mit Stativ geschossen. Das hat ihm viel Spaß gemacht und ich habe Hoffnung, dass er jetzt vielleicht öfter mal Lust hat, als Fotograf einzuspringen.


Bei dieser Lady Tasja habe ich die Passe in der gleichen Farbe wie den Rest genäht und die Passe nur durch eine Covernaht hervorgehoben. Hier erwies sich der Steppsweat als tückisch. Nicht, weil er sich schwer covern ließ, aber er flust sehr beim Schneiden. Und einige der Flusen haben sich dann in die Covernaht geschummelt, so dass es erst aussah, als hätte ich einen Fehlstich fabriziert. Dem war dann aber zum Glück nicht so. 


Die Details aus SnapPap sind nach einer Datei von Coelner Liebe entstanden. Das Ebook für Lady Tasja bekommt ihr ganz bald bei mialuna

Verlinkt bei: RUMS und lilleLiebLinks

Schnittmuster:  Kleid - Lady Tasja von  mialuna (ganz bald erhältlich), Leggings -  Frau Rieke von Schnittreif, Stulpen freestyle
Stoff: senffarbener Jersey und passendes Bündchen von Lillestoff, Steppsweat ebenfalls von  Lillestoff (gekauft in einem Dawanda-Shop), Kordel und Schnittmuster Frau Rieke vom Liebligsstoffladen vor Ort Jippel
SnapPap-Details: Datei von Coelner Liebe





Donnerstag, 19. Januar 2017

Sweat-Kuschelkleid

Ich und die Kleidergrößen... Nach den meisten Maßtabellen der Schnittmusterersteller trage ich obenrum eine 40 und ab Hüfte eine 38. Oft reicht dann insgesamt trotzdem eine 38. Aber ich bin immer so unsicher. Zu eng ist ja auch doof.

Bei diesem Nike-Kleid von Fadenkäfer habe ich daher auch sicherheitshalber wieder alles in 40 zugeschnitten.


Vermutlich hätte ein 38 aber auch gereicht. Außer an den Armen. Anscheinend habe ich dickere Arme bzw. insbesondere dickere Unterarme, als der Durchschnitt. Denn wie auch beim ZsaZsa-Mantel finde ich die Ärmel bei Nike unten zu eng. Vielleicht ist es aber auch nur mein persönliches Empfinden. Die nächste Nike werde ich in 38 mit nach unten verbreiterten Ärmeln nähen.

Nike kann mit Beleg, Kapuze oder Kuschelkragen genäht werden. Ich habe mich für den Kuschelkragen entschieden, so einen Kragen wollte ich schon lange mal nähen.


Und ich habe tatsächlich das erste Mal 'faule Bündchen' an den Ärmel genäht. Bei Nike kann man außerdem noch zwischen 'gerader Version', 'A-Linie' oder 'Ballonversion' wählen. Dies hier ist die Ballonversion. Allerdings war der verwendete Sweat nicht ganz so dehnbar, so dass ich das vorgegebene Saumbündchen um ca. 12 cm verlängert habe. So ist das Kleid nicht ganz so 'ballonig'.


Aus dem Jersey des Kragen-Innenfutters gab es noch eine Leggings Frau Rieke von Schnittreif.

Aber auch einfach über der Jeans trägt sich das Kleid super.


Ösen und Kordel wurden mit SnapPap gepimt. 



Verlinkt bei: RUMS

Schnittmuster:  Kleid - Nike von Fadenkäfer, Leggings -  Frau Rieke von Schnittreif
Stoff, Kordel und Schnittmuster Frau Rieke: vom Liebligsstoffladen vor Ort Jippel


Freitag, 13. Januar 2017

ZsaZsa-Mantel der Zweite

Mein zweiter ZsaZsa-Mantel in Patchworkoptik nach dem Schnittmuster von Lillestoff ist fertig. Auch dieses Mal habe ich erst die Stoffe zu zwei 'Patchwork-Teppichen' zusammen genäht und das Ganze dann gewaschen.
Dieses Mal war ich etwas großzügiger bei der Länge der Stoffteppiche, damit ich nicht wieder in die Verlegenheit komme etwas anstückeln zu müssen.


Der Stoff ist Jaquard-Sweat, allesamt von Traumbeere. Der Stoff ist schon etwas dicker als der von meinem ersten ZsaZsa-Mantel, aber ich habe mich trotzdem getraut ihn in Größe 38 zu nähen. Nur bei den Ärmeln habe ich ab der Achsel von Größe 38 auf Größe 42 verbreitert. Ich habe mir irgendwann mal zwei so flexible Schneiderlinieale auf dem Stoffmarkt gekauft, damit geht das total einfach. 


Ich habe dieses Mal die Ovinähte nicht sichtbar außen genäht, sondern klassisch innen liegend. Beim Zusammennähen waren die jeweils aufeinander treffenden Ovinähte an den Stoffübergängen schon eine kleine Herausforderung für meine Overlock. Ich habe bei diesen Übergängen im Nachhinein noch einmal mit der normalen Nähmaschine drüber genäht.


Eine Nadel ist mir bei der Overlock dann auch tatsächlich abgebrochen. Aber als ich die 75er Nadeln durch 90er Nadeln ersetzt hatte, ging es ohne Probleme weiter.


Aufgrund der 'Probleme' mit der Overlock, habe ich mich nicht getraut, das Absteppen mit der Cover zu machen. Obwohl wir sonst echt gute Freunde sind, wollte ich ihr diese Masse an Stoff nicht zumuten. Also wurden Einfassbündchen, Saum und Ärmelsaum mit einem Overlockstich meiner normalen Nähmaschine abgesteppt. Und auch hier ist mir beim Ärmelsaum dann wieder eine Nadel abgebrochen.


Für das Einfassbündchen habe die linke Seite des dunkelblauen Jaquards verwendet, auch hier findet sich das senfgelb der übrigen Stoffe wieder. Passende Knöpfe habe ich hier im Wollgeschäft 'Wollsucht' vor Ort gefunden. Die haben eine tolle Auswahl.


Ich bin mit dem Ergebnis höchst zufrieden und jetzt wo der Mantel fotografiert ist, kann ich ihn auch endlich tragen. 


Fazit: eine 38 (mit meiner Änderung bei den Ärmeln) reicht völlig. Vielleicht habe ich auch einfach dickere Arme als der Durchschnitt. Heute habe ich nämlich angefangen, mir ein Nike-Kleid zu nähen und auch da sitzt der Ärmel zumindest am Unterarm ziemlich eng bei mir.


Verlinkt bei: Freutag

Schnittmuster:  ZsaZsa von  Lillestoff
Stoff: von Traumbeere





Dienstag, 3. Januar 2017

Endlich mal wieder was für mich genäht

Ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr für Euch alle!

Bei uns hat das alte Jahr nicht ganz so toll geendet und das neue auch nicht besonders gut begonnen.

Der Minimann hatte leider seit den Sommerferien wieder vermehrt epileptische Anfälle, so dass wir letztendlich beschlossen haben, ihn auf ein anderes Medikament einzustellen. Nun ist das alte Medikament komplett ausgeschlichen und das neue Medikament komplett eingeschlichen. Leider hatte er dann am Jahresende innerhalb einer Woche gleich zwei epileptische Anfälle. Laut seiner Kinderärztin kann es aber durchaus 4 bis 6 Wochen dauern, bis das neue Medikament seine volle Wirkung zeigt. Darauf hoffe ich dann mal...

Mich hat Silvester eine fette Erkältung erwischt und seit 2.1.2017 bin ich in der Woche jetzt Strohwitwe, weil der Männe einen neuen Job in Wesel angetreten hat. 

Ganz schön viel auf einmal... Wir versuchen, das Beste daraus zu machen.

In all dem Trubel habe ich endlich mal wieder etwas für mich genäht. Nicht alles in einem Rutsch, aber mal hier ne Naht, mal da ne Naht. So wie es hier gerade rein passte. Und ich brauchte das einfach zwischendurch zum Ablenken.

Es ist ein ZsaZsa-Mantel nach einem Schnittmuster von Lillestoff geworden. 


Dieses ist eigentlich schon der zweite ZsaZsa-Mantel für mich. Da ich mir wegen der Größe unsicher war habe ich zunächst einen aus 'Probestoff' genäht. Der ist aber noch nicht ganz fertig, die Einfassung fehlt noch. Den 'Probemantel' habe ich in 40 genäht, aber dort waren mir die Ärmel deutlich zu eng, um zum Beispiel noch ein Langarm-Shirt drunter zu ziehen.

Deshalb habe ich bei diesem Mantel hier die Ärmel nach unten zu Größe 42 hin verbreitert.


Und noch immer bin ich mir nicht sicher wegen der Größe... Vermutlich würde für den Mantel doch eine 38 reichen, da dieser hier unter den Armen doch ziemlich weit ist. Allerdings habe ich hier noch so schönen Jaquard liegen, der ziemlich dick und nicht besonders dehnbar ist. Hach... ich weiß es einfach nicht. 


Alle vier Stoffe für diesen Mantel habe ich beim Lillestofffestival 2016 gekauft. Ich habe zunächst zwei 'Patschwork-Teppiche' (einen für Vorder- und Rückseite und einen für die Ärmel) genäht, wie es in dem Video von SUSAlabim erklärt wird. Normalerweise wasche ich ja alle Stoffe vor dem Vernähen vor. Hier habe ich die 'Patchwork-Teppiche' aus den ungewaschenen Stoffen zusammen genäht und dann danach in die Waschmaschine geworfen. 

Dies hatte zur Folge, dass der Teppich für das Vorder- und Rückenteil nach dem Waschen etwas zu kurz war. Aber zum Glück hatte ich noch genug Reste von dem 'Ärmelteppich', mit denen ich die Hauptteile verlängern konnte. 


Damit ich den Mantel gegebenenfalls etwas schließen kann, habe ich im oberen Teil zwei Knopflöcher eingearbeitet. Den Jaquard habe ich dafür an dieser Stelle mit H200 verstärkt. 

Auf der Suche nach Knöpfen,bin ich über diese zwei farblich perfekt passenden Herzknöpfe gestolpert. Ich weiß gar nicht mehr, woher die sind. Ich glaube, es war eine Zugabe zu einer Stofflieferung. 


Ich bin ja so eine Frostbeule und brauche immer etwas, das ich mir schnell überziehen kann. Also ein schönes Basic-Teil für jede Gelegenheit. Es liegt noch Stoff für 3-4 weitere ZsaZsa-Mäntel bereit. Die nähe ich dann, sobald ich mir über die Größe schlüssig bin.

Jetzt werde ich erstmal die Kinder ins Bett bringen und dann meine Erkältung auf dem Sofa pflegen.



Schnittmuster:  ZsaZsa von  Lillestoff
Stoff: von Lillestoff